Wirtschaft in Texas

Ein wichtiger Finanzfaktor in den USA stellt zweifellos die Wirtschaft in Texas dar. Wegen seiner Größe trägt der Südstaat einen wesentlichen Teil des Brutto Inland Produktes (BIP) bei. Dabei spielen die Ölvorkommnisse nicht erst in den letzten Jahren eine wichtige Rolle. Mit Raffinerien wurden riesige Fabriken zur Herstellung von Brenn- und Treibstoff gebaut und gelten als wichtigster Wirtschaftsfaktor im Bundesstaat Texas, der als einer der wenigen Staaten vor seiner Zugehörigkeit zu den USA eine unabhängige Republik war und über ein eigenes Wirtschaftssystem verfügte. In einem im Jahre 2005 veröffentlichten Index liegt Texas im so genannten Wohlstandsindikator im Mittelfeld der Rangliste und gilt als relativ reicher Bundesstaat innerhalb der USA. Neben der Ölindustrie betreibt Texas im Bereich der Petrochemie und der Baumwollproduktion auch große Viehfarmen, die zuweilen reichten, soweit das Auge reicht, wie Dwight D. Eisenhower, der erste aus Texas stammende US-Präsident, einst über seine Heimat sagte. Letzter Prominenter texas politics war George W. Bush. In den letzten Jahren ist auch der Tourismus ein zunehmend rentabler Wirtschaftsfaktor geworden, dabei steht natürlich der Golf von Mexiko im Vordergrund, sowie die großen Metropolen Houston, San Antonio und Dallas, die zusammen rund einen Fünftel von Texas Bevölkerung ausmachen.

Skyline von Dallas

In den letzten Jahren waren texas politics in den Schlagzeilen, nachdem die Ölpreise Purzelbäume schlugen und die Industrie massiven Schwankungen ausgesetzt war. Man warf den Politikern vor, in der Krisenzeit nicht richtig gehandelt zu haben und vermutet mindestens eine Mitschuld an der dadurch ausgelösten Wirtschaftskrise. Seit 2005, sagen Kritiker, habe zwar die Bevölkerung stets zugenommen, die Wirtschaft sei aber kaum gewachsen. Texas Führung sei eben dafür bekannt, die Zeichen der Zeit zu übersehen, sagen Gegner der aktuellen Texas politics. Nun, ob dem so ist, soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Tatsache ist, dass Texas mit seinen über 23 Millionen Einwohnern schwierigen Zeiten bevorsteht, sollte in den nächsten Jahrzehnten der Bedarf an Erdöl weiter sinken. Konjunkturprogramme stützen zwar die Industrie, ob es auf längere Sicht nicht mehr Investitionen auch in andere Zweige bedingt, um den Menschen Arbeit zu geben und somit die Kaufkraft zu erhalten, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Texas politics verstanden es aber in der Vergangenheit immer, sich aus schwierigsten Situationen zu manövrieren. Schon vor dem Beitritt zu den Vereinigten Staaten Amerikas blühte die Wirtschaft immer wieder auf. 2005, zur hundertsechzigsten Jährung der Zugehörigkeit blickten die Texas Politics auf bewegte Zeiten zurück. In einer Ansprache vor zahlreichen Wirtschaftsvertretern sagte der frühere US-Präsident George Bush, man müsse an den Werten festhalten und das was man habe erhalten.